WordPress für Anfänger – Die Installation

Anleitung für Anfänger wie man WordPress auf dem eigenen Webspace installiert

Mit dem Content-Management-System (CMS) WordPress existiert ein umfangreiches und mächtiges Werkzeug für einen Blog. Auch komplexere Webseiten lassen sich mit Hilfe von WordPress einfach und bequem realisieren. Doch vor allem für Neulinge und Blog-Anfänger hält WordPress anfangs einige Hürden bereit. Obwohl das System sehr simpel aufgebaut ist und auch die Einrichtung und Installation keine allzu großen Herausforderungen bieten, kann es nicht schaden, sich vorab mit den Grundlagen von WordPress zu beschäftigen. Die Installation dieses Content-Management-Systems ist einer dieser Punkte.

Vorbereitung einer WordPress Installation

Um WordPress auf einem eigenen Webspace installieren zu können, benötigt man zunächst die Installationsdateien. Diese finden sich auf der offiziellen deutschen WordPress-Seite. Der Download der Zip-Datei ist in kurzer Zeit abgeschlossen und die Vorbereitung für die Installation kann beginnen.

WordPress Installation
Angaben in der Datei wp-config-sample.php

Dazu entpackt man zunächst das heruntergeladene Zip-Archiv und öffnet die Datei wp-config-sample.php mit einem Texteditor. Inzwischen erstellt man beim Webhoster eine Datenbank (ohne diese funktioniert WordPress nicht!) und notiert sich die Informationen zum Datenbank-Namen, den Benutzernamen, das Passwort sowie den Host. Diese Angaben ändert man anschließend in der wp-config-sample.php ab und speichert die Datei als wp-config.php neu ab – die anderen in der Datei enthaltenen Informationen können belassen werden. Anschließend kann die Datei wp-config-sample.php gelöscht werden und der Installation von WordPress steht nichts mehr im Wege.

WordPress sicher auf eigenem Webspace installieren

Nach der Vorbereitung der Installation werden alle Dateien aus dem Download-Paket auf den Webspace übertragen. Dies erledigt man mit einem FTP-Client wie beispielsweise FileZilla. Dort trägt man die FTP-Logindaten ein und kann anschließend die Daten auf dem Webspace verwalten. So lassen sich bereits vorhandene Daten herunterladen oder löschen – gleichzeitig aber auch neue Daten aufspielen. Das gesamte Erscheinungsbild einer Webseite lässt sich mittels eines FTP-Clients verändern und steuern. Dies gilt auch für die Installation von WordPress.

Die Übertragung der WordPress-Daten kann eine Weile dauern. Im Anschluss kann WordPress direkt installiert werden. Dazu ruft man im Webbrowser die install.php auf. Diese erreicht man über den Pfad domain/wp-admin/install.php. Abhängig von der eigenen Domain oder der Webspace-Struktur kann die Datei auch unter einem leicht anderen Pfad erreichbar sein.

Während der eigentlichen Installation von WordPress wählt man einen Benutzernamen, gibt seine Emailadresse an und vergibt ein Passwort. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Passwort sicher und nicht zu erraten ist. Eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen ist meistens sehr effektiv. Um den WordPress Blog vor Attacken zu schützen, sollte man zudem auf den Loginnamen admin verzichten. Dieser steht meistens im Mittelpunkt von Angriffen (Brute-Force-Attacken) auf WordPress Installationen.

WordPress Login
Login-Bereich zur Eingabe von Username und Passwort

Die WordPress Installation ist danach mit einem Klick auf Installieren bereits abgeschlossen. Die gemachten Angaben zum Nutzernamen und zum Login-Interface erhält man in der Regel noch einmal per Email zugesandt. Unter dem erhaltenen Link kann man sich nun einfach und bequem einloggen.

Die WordPress Installation ist im Grunde genommen sehr einfach. Mit ein wenig Übung ist sie bereits nach wenigen Minuten abgeschlossen. Anschließend beginnt die eigentliche Arbeit mit WordPress. Das passende WordPress Theme, also ein Design muss ausgewählt werden, der Blog muss mit Inhalten befüllt werden und selbstverständlich muss der WordPress Blog im Anschluss auch bekannt gemacht werden.

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