Qual der Wahl: Themenblogs und allgemeine Blogs

Die Vor- und Nachteile von Themenblogs

Wer mit dem Bloggen anfängt, hat zwei Möglichkeiten: entweder entscheidet man sich für einen Blog, der verschiedene Themen behandelt oder aber, man beschränkt sich mit dem Blog auf ein einzelnes Themenfeld. Als Beispiele wären hier Apple-Produkte, Beauty Themen oder auch Netbooks aufzuführen. Letzten Endes kann es entscheidend sein, ob es sich um einen Themenblog handelt oder um einen allgemein gehaltenen Blog. Fest steht aber auch, dass Themenblogs in aller Regel eher einen gewerblichen Hintergrund haben, während allgemeine Blogs meist als private Spielwiese betrachtet werden. Hier ist also als Blogger auf jeden Fall eine Entscheidung fällig.

Was spricht für einen Themenblog?

Für einen Themenblog spricht sicherlich die exakt zu ermittelnde Zielgruppe: als Themenblogger weiß man, für wen man schreibt und welche Inhalte die Zielgruppe wie aufbereitet haben möchte. Außerdem kann man sich auf einen Interessensbereich beschränken und die Szene optimal ausloten und analysieren. Auch Informationen über Mitbewerber und andere Blogs dieser Sparte sind besser auszuwerten. Ein Themenblog eignet sich vornehmlich dann, wenn man zu einem bestimmten Thema viel zu sagen hat und sich sicher ist, dass dies die Menschen auch direkt interessiert bzw. dass es überhaupt eine Zielgruppe für dieses Thema gibt. Die Balztaktiken von Wasserflöhen sind also vermutlich weniger für einen Themenblog geeignet, ein solches Thema würde allerdings auf vielen allgemeinen Blogs garantiert Besucher anziehen.

Beautylog
Beautylog.de als Beispiel für einen Themenblog (Bild: Screenshot)

Dem gegenüber: der allgemein gehaltene Blog

Als Gegenpol zum reinen Themenblog stehen die Blogs, die sich allen möglichen Themen annehmen und so verschiedene Aspekte behandeln. Ein allgemein gehaltener Blog lässt so deutlich mehr Spielraum für verschiedene Themen und bietet eine Option für alle, die sich eher allgemein in der Blogosphäre aufhalten (möchten). Jedoch hat ein allgemeiner Blog meist auch keine fixe Zielgruppe und das Analysieren von dieser fällt deutlich schwerer. Inhaltlich kann man allerdings viele verschiedene Themen behandeln und so immer wieder neue Impulse setzen. Auch kann in einen solchen Blog viel aus dem privaten Umfeld eingebracht werden, beispielsweise Erfahrungen mit Versandhändlern oder völlig andere Bereiche.

Vorteile bieten beide Seiten – Nachteile aber auch

Ein Themenblog hat sicher Vorteile, ebenso bietet aber auch ein allgemeinerer Blog viele Optionen. Und im Bereich Themenwahl ist man im allgemeinen Blog durchaus freier in der Entscheidung. Hier allerdings gibt es meist keine feste Zielgruppe, wie es im Themenblog der Fall ist. Vor- und Nachteile hat also jeder Blogstil. Aus diesem Grund muss auch jeder Blogger für sich entscheiden, auf welcher Seite er sich bewegen möchte oder welche Themen er behandeln will. Wer den Blog jedoch professionell und gewerblich betreiben möchte, der ist mit einem Themenblog in der Regel besser aufgehoben. Aufgrund der festen Zielgruppe und der eindeutigen Thematik haben Themenblogs es oftmals leichter Werbepartner oder Auftraggeber für bezahlte Bloginhalte zu finden und auch bei Google ranken Themenblogs in der Regel besser.

Eine weitere Option wäre es, direkt mehrere Blogs aufzuziehen. So könnte man beispielsweise einen Themenblog zu einem besonderen Thema, welches einen besonders interessiert bearbeiten und parallel noch einen allgemein gehaltenen Blog, der sich mit allen möglichen Themen aus den eigenen Interessensgebieten beschäftigt.

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1 Kommentar

  1. Themenblogs sind nicht unbedingt negativ, da sie sich ja auf eine große Portion an Informationen stützen. Hingegen haben es allgemeine Blogs oft schwerer, eine richtige Zielgruppe zu finden und damit eine Leserschaft aufzubauen, wenn sie nicht irgendwie bekannt sind oder viele Kontakte in der Bloggerszene besitzen.

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